Ziegelstadel
Ahorn 4 | 4183 Traberg
Telefon: 07218 / 255-5
Mobil: 0664 / 54 31 977
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Genuss Region Österreich

Geschichte

Verwurzelt

A altes Haus an einer alten Straß'n, Das sollte man sich erzählen lass'n.
Es steht dort schon wohl an die tausend Jahr,
Hat dient den Bischof und den Rittern gar.

An Lahm habn s'einigführt, an mordstrum Riegl,
Und wegbracht hab'n sie dann die brennt'n Ziagl,
Hab’n Gotteshäuser baut und Schlösser a.
Da Ziaglstadl is des Haus, des was ich moan! 

Du alter Ziaglstadl - in Ahorn drob'n,
Du hast die alte Zeit in Dir vergrab'n.
Erzähl mir wieder, wenn ich zu Dir kumm,
Vom alten Piberstein und d'Häuser umadum.


Älter als alles andere von Menschen geschaffene rundherum:
Erste urkundliche Erwähnung: 1147 n. Chr. in der Kirchenchronik von St. Johann; die Ziegel für das Kirchendach kamen aus dem Ziegelstadel. 

Schon im Mittelalter fertigte man aus dem heimischen Lehm Ziegel. Dort wo heute die Gaststätte ist, stand einst der Brennofen. Seit 270 Jahren werden keine Ziegel mehr gebrannt. Das Gebäude wurde als Weberei, Viktualienhandlung und schließlich als Gasthaus genutzt. 

 

Der alte Ziaglstadl hat längst schon gnua,
Er möcht sonst gar nix mehr als wie sei' Ruah'.

Doch er steht immer noch ganz stattlich da,
Drum bitt'schön tragts mir ihn noch lang net ab!

Machts meinetwegen d'raus a "Piberhöhln",
A "Hofratsstüberl" oder was d'Leut wölln.

Für mich wird's stehts der "alte Ziaglstadl" sein,
Dem ich mein' Bitt vortrag in dem Refrain:

Du alter Ziaglstadl....